Krankenversicherung Testsieger

Die Private Krankenversicherung Testsieger

PKV TestsiegerDie Wahl der Krankenversicherung wirkt sich nicht nur auf den Geldbeutel aus. Auch der Leistungsumfang kann stark variieren. Die Anbieter stellen stets verschiedene Tarife zur Auswahl. Diese können sich beispielsweise an spezielle Berufsgruppen richten oder nach den Lebensumständen wie etwa die zusätzliche Absicherung der Ehefrau und Kinder. Der Angebotsdschungel ist groß und den richtigen Tarif zu finden nicht immer leicht. Regelmäßig erscheinen neue Vergleichstest über Private Krankenversicherungen, die stets das „beste“ Angebot küren.

Getestet wird dabei nicht nur von Stiftung Warentest. Auch Focus Money, in Kooperation mit dem Deutschen Finanz Service Institut (DFSI) nimmt regelmäßig die privaten Krankenversicherungen unter die Lupe. Verbraucher sollten sich aber nicht allein auf das Ergebnis eines Tests verlassen. Maßgeblich kommt es auf die eigene Bedarfsanalyse an. So kann beispielsweise der Testsieger für die individuellen Bedürfnisse absolut unbrauchbar sein. Ein anderes Angebot, welches im Test vielleicht nicht so gut abgeschnitten hat kann allerdings auch alle Voraussetzungen des Verbrauchers erfüllen.

Stiftung Warentest

Der PKV Vergleich der Stiftung Warentest sieht Anbieter wie die HUK Coburg, Concordia und Provinzial Hannover ganz vorne. Stiftung Warentest hat allen voran den Leistungsumfang und den Preis überprüft. Dabei wurde der Test in verschiedene Kategorien aufgesplittet. Die Tarife wurden separat nach den Gesichtspunkten für Beamte, Selbstständige und Angestellte untersucht.

Focus Money

Focus Money untersucht ebenfalls regelmäßig die Angebote der Privaten Krankenversicherungen. Ebenso wie Stiftung Warentest werden einzelne Tarife miteinander verglichen und bewertet. Focus Money sieht in seinen Ergebnisse AXA, DKV und die Allianz ganz weit vorne.

DISQ – Deutsches Institut für Service und Qualität

Die einzelnen Testergebnisse der verschiedenen Überprüfungen zeigen deutlich wie individuelle die Entscheidung für einen Tarif ist.

So sieht DISQ in seinem Test Anbieter wie die Barmenia Krankenversicherung und Deutscher Ring Krankenversicherung ganz vorne. Dabei liegt der Fokus in den Tests stets auf die Service-Qualität des Anbieters. Die DISQ Experten überprüfen die Beratungskompetenzen der Mitarbeiter vor Ort, per Telefon als auch per E-Mail. Das Leistungsspektrum und die Beiträge spielen nur eine sehr untergeordnete Rolle.

Ratings & Rankings

Neben der Krönung von Testsiegern werden auch Ratings und Rankings von verschiedenen speziellen Gesellschaften durchgeführt. Diese Einstufung der Privaten Krankenversicherer stützt sich zumeist auf die wirtschaftliche Stärke und Finanzkraft des jeweiligen Anbieters.

Anhand dieser Rankings und Ratings lässt sich eine wahrscheinliche Beitragsentwicklung ableiten. Aufgrund starker Beitragsanpassungen in den letzten Jahren ist dieser Faktor für zahlreiche Versicherungsnehmer ein wichtiger Aspekt geworden. Oftmals steht die Frage im Raum, ob man sich auf lange Sicht die gewählte Versicherung bzw. der gewählte Tarif leisten kann.

Was leistet die private Krankenversicherung?

Die private Krankenversicherung hat in Deutschland etwa 15 Mio. Versicherte. Allerdings kann nur ein bestimmter Personenkreis, wie zum Beispiel Selbstständige, Beamte, Freiberufler und Angestellte mit einem bestimmten Jahreseinkommen Mitglied werden. Die Beiträge orientieren sich dabei an dem jeweiligen Einkommen. Nach oben hin gibt es eine Beitragsbemessungsgrenze, wo Beiträge nur bis zu einer gewissen Höhe erhoben werden.

Wonach richtet sich die Beitragshöhe?

Die Höhe der monatlichen Beiträge zur privaten Versicherung richtet sich vor allem nach dem Einkommen, dem Geschlecht, dem Alter, dem jeweiligen Gesundheitszustand, wie auch dem gewünschten Tarif. Je mehr Leistungen gebucht werden, um höher fallen am Ende auch die Beiträge aus. Die monatlichen Zahlungen übernehmen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils zu 50 Prozent. Im Bereich der privaten Versicherung gilt das Prinzip der Kostenerstattung, so dass die versicherte Person bis zu einer vereinbarten Summe die Aufwendungen selber tragen muss. In den meisten Fällen liegen diese Kosten in einem Bereich von 200 bis 500 Euro. Je höher der Selbstbehalt ausfällt, umso geringer sind die monatlichen Beiträge. Sollen Familienmitglieder auch von den Leistungen der Versicherung profitieren, müssen diese dafür eigene Verträge abschließen. Vor dem eigentlichen Vertragsabschluss, verlangen die meisten Gesellschaften eine genaue Krankengeschichte. Je mehr Vorerkrankungen vorhanden sind, umso schwieriger ist es einen Vertragsabschluss zu bekommen. Wenn ein gewählter Tarif abgeschlossen wurde, können vereinbarte Leistungen hinterher nicht gekürzt werden. Ein Wechsel von der Privaten in die Gesetzliche ist nur in wenigen Ausnahmefällen möglich, zum Beispiel bei einem Statuswechsel.

Die Leistungsstärke: Krankenversicherung Vergleich Stiftung Warentest

Bei einem PKV Vergleich Stiftung Warentest boten viele Gesellschaften sehr umfangreiche Leistungen. Vor allem im Bereich Verlässlichkeit, Solidarität und Nachhaltigkeit gab es viele Vorteile für die Versicherten. Wo gesetzlich Versicherte mit immer neuen Kürzungen belastet werden, können Privatversicherte mit einer hohen Leistungsstärke rechnen. Besonders beim Krankenversicherung Testsieger lässt sich ein umfangreiches Leistungspaket zusammenstellen. Dazu gehören vor allem die Bereiche der ambulanten Behandlung, der Aufenthalt in einem Krankenhaus, wie auch Kosten für Zahnersatz und das Krankentagegeld. Die privaten Gesellschaften zahlen im Vergleich zu den gesetzlichen Kassen mehr Leistungen aus. Mit einem passenden Tarif, lässt sich bereits mit einem kleinen Monatsbeitrag ein passendes Paket schnüren.

Durch einen abgeschlossenen Vertrag bezahlt die private Versicherung alle notwendigen Untersuchungen und Behandlungen, ohne dass es dabei zu Einschränkungen kommt. Dazu zählen zum Beispiel auch die Kosten bei zugelassenen Medikamenten. Bei einem Aufenthalt in einem Krankenhaus, steht dem Patienten bei einem entsprechenden Tarif eine Chefarztbehandlung zu. Wenn es um die Erstattung von Heilmitteln geht, gibt es bei Privatpatienten keine Mengenbeschränkung. Ein weiterer Vorteil stellt die frei Wahl von Ärzten und Krankenhäusern dar. Zudem können Ärzte von der Therapiefreiheit Gebrauch machen, um Patienten mit neuesten Diagnoseverfahren und Therapien zu versorgen. Privatpatienten profitieren daher viel früher vom medizinischen Fortschritt, als gesetzliche Versicherte.

Worauf gilt es zu achten?

Vor dem Abschluss einer solchen Versicherung, sollten die jeweiligen Leistungen genau miteinander verglichen werden. Mit einem PKV Vergleich Stiftung Warentest lassen sich bestimmte Wunschleistungen hinzubuchen. Um die monatlichen Beiträge möglichst gering zu halten, empfiehlt es sich einen höheren Selbstbehalt zu wählen. Um von einer Versicherung aufgenommen zu werden, ist es wichtig die Angaben zu den Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß zu machen. Denn falsche oder unvollständige Angaben können zu einem Ausschluss führen, oder vereinbarte Leistungen werden nicht erstattet. Bei einer Versicherungsgesellschaft ist es möglich einen Tarifwechsel vorzunehmen. Dieser sollte im Vorfeld geprüft werden und kann zum Beispiel zu einem verbesserten Leistungspaket führen. Die Beiträge zur Versicherungsgesellschaft können bei der jährlichen Steuererklärung mit aufgeführt werden und können dazu beitragen, dass versteuernde Einkommen zu verringern.

Wenn Voraussetzungen nicht erfüllt werden

Wenn sich die Lebensumstände verändern, und die Voraussetzungen nicht mehr gegeben sind, um weiterhin Mitglied einer privaten Versicherung zu sein, kann ein Wechsel in die Gesetzliche der Fall sein. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn Arbeitslosengeld 1 oder 2 bezogen wird. Wenn nach einem Jobwechsel das jährliche Einkommen unter die jährliche Jahresarbeitsentgeldgrenze fällt, tritt automatisch eine gesetzliche Versicherungspflicht in Kraft.

Versorgungspaket zusammenstellen

Im Vergleich zu der gesetzlichen Krankenversicherung lässt sich bei der Privaten ein individuelles Versorgungspaket zusammenstellen, welches auf die eigenen Anforderungen und Bedürfnisse zugeschnitten ist. Dazu zählt vor allem die Versorgung im ambulanten und stationären Bereich. Durch den Status als Privatpatient erschließt sich eine umfassende Erstattung im Bereich Impfungen, Medikamente und Hilfsmittel. Zudem stehen alternative Möglichkeiten einer Behandlung zur Verfügung. Der Leistungsumfang kann selbst gewählt werden und entscheidet am Ende über die Höhe vom monatlichen Beitrag. Der Krankenversicherung Testsieger deckt dabei die wichtigsten Kosten ab. Beihilfsberechtigte Personen haben die Möglichkeit einen beihilfekonformen Tarif zu bekommen.

 

Dabei müssen nur anteilige Kosten selbst getragen werden. Insgesamt bieten die privaten Versicherungsgesellschaften ein hohes Leistungsspektrum, wobei diesen den Schutz gegenüber der gesetzlichen Versicherung deutlich übersteigt. Die PKV-Tarife sorgen dafür, dass nicht nur eine gegenwärtige, sondern auch zukünftige Absicherung stattfindet. Die jeweiligen Leistungen variieren bei den Tarifen und sind vielfältig in ihrer Struktur. Bei Neukunden sind vor allem das Alter und der jeweilige Gesundheitszustand maßgebend für den jeweiligen Tarif. Je früher der Eintritt im Bereich der PKV erfolgt, umso geringer fallen die monatlichen Beiträge aus. Außerdem ist es jederzeit möglich, auf bestimmte Leistungen zu verzichten oder Maßnahmen entsprechend anzupassen. Allerdings kann die jeweilige Gesellschaft dafür ein Gesundheitsprüfung verlangen und bei bestimmten Vorerkrankungen einen sogenannten Risikozuschlag verlangen.