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Tarifwechsel der Privaten Krankenversicherung

 

Wer in der privaten Krankenversicherung ist, der hat zu Beginn die Möglichkeit aus einem recht umfangreichen Spektrum zu wählen. Diese Kasse bietet für jeden Versicherten ein maßgeschneidertes Tarifpaket an, welches genau auf seine Bedürfnisse, den Beruf, das Alter etc. zugeschnitten ist. Nun verläuft das Leben ja nicht immer in gewohnten Bahnen. Es kann durch Unfall, Arbeitslosigkeit, Rente usw. immer vorkommen, dass sich auch etwas am Leistungsspektrum der Versicherung ändert. Hier haben die privat versicherten Kunden nun die Möglichkeit, nach § 204 Abs. 1 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) das Tarifpaket auch nach Beginn der Mitgliedschaft zu wechseln.

Versicherungsvertragsgesetz § 204 Abs. 1

(1) Bei bestehendem Versicherungsverhältnis kann der Versicherungsnehmer vom Versicherer verlangen, dass dieser
1. Anträge auf Wechsel in andere Tarife mit gleichartigem Versicherungsschutz unter Anrechnung der aus dem Vertrag erworbenen Rechte und der Alterungsrückstellung annimmt; soweit die Leistungen in dem Tarif, in den der Versicherungsnehmer wechseln will, höher oder umfassender sind als in dem bisherigen Tarif, kann der Versicherer für die Mehrleistung einen Leistungsaus-schluss oder einen angemessenen Risikozuschlag und insoweit auch eine Wartezeit verlangen; der Versicherungsnehmer kann die Vereinbarung eines Risikozuschlages und einer Wartezeit dadurch abwenden, dass er hinsichtlich der Mehrleistung einen Leistungsausschluss vereinbart; bei einem Wechsel aus dem Basistarif in einen anderen Tarif kann der Versicherer auch den bei Vertrags-schluss ermittelten Risikozuschlag verlangen; der Wechsel in den Basistarif des Versicherers unter Anrechnung der aus dem Vertrag erworbenen Rechte und der Alterungsrückstellung ist nur möglich, wenn
a) die bestehende Krankheitskostenversicherung nach dem 1. Januar 2009 abgeschlossen wurde oder
b) der Versicherungsnehmer das 55. Lebensjahr vollendet hat oder das 55. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, aber die Voraussetzungen für den Anspruch auf eine Rente der gesetzlichen Rentenversicherung erfüllt und diese Rente beantragt hat oder ein Ruhegehalt nach beamten-rechtlichen oder vergleichbaren Vorschriften bezieht oder hilfebedürftig nach dem Zweiten oder Zwölften Buch Sozialgesetzbuch ist oder
c) die bestehende Krankheitskostenversicherung vor dem 1. Januar 2009 abgeschlossen wurde und der Wechsel in den Basistarif vor dem 1. Juli 2009 beantragt wurde;
ein Wechsel aus einem Tarif, bei dem die Prämien geschlechtsunabhängig kalkuliert werden, in einen Tarif, bei dem dies nicht der Fall ist, ist ausgeschlossen;

Der Antrag und die Krankenversicherung Beratung

Wer seinen Tarif wechseln möchte, der sollte einen formlosen Antrag auf Tarifwechsel an seine Krankenkasse senden. Diese ist verpflichtet dazu, sich innerhalb von zwei Wochen schriftlich zu melden. Viele Krankenkassen bieten ihren Versicherten im Rahmen des Tarifwechsels dann ein persönliches Gespräch, welches man auf jeden Fall wahrnehmen sollte.

Während der Beratung der Krankenkasse sollten alle individuellen Wünsche berücksichtigt werden. Daher kann es vor dem Gespräch sehr nützlich sein, sich einmal Gedanken über den künftigen Beitrag und die Leistungen zu machen. Hier sollte man schauen, welche man braucht und welche nicht.

Der Berater selbst geht dann im anschließenden Gespräch auf alle Wünsche des Kunden ein und erklärt ihm alle wesentlichen Punkte, was ein Wechsel mit sich bringt. Darüber hinaus gibt er einen umfassenden Überblick über alle Tarifpakete, die mit den Wünschen des Kunden möglich wären. Sollte hier etwas unklar sein, sofort nachfragen, damit am Ende alles richtig verstanden wurde und der Wechsel vollzogen werden kann.

Privatpatienten und Tarifwechsel – Abzocke durch Tarifoptimierer

Das Verkaufen von Krankenversicherungen aus privaten Krankenkassen war bis vor nicht allzu langer Zeit ein äußerst lukratives Geschäft für die Vermittler. Nun sind die privat Versicherten jedoch vorsichtiger beim Verkauf geworden, was dazu führt, dass auch bei den Vermittlern die Geldbörsen langsam aber sicher klammer werden. Um wieder in klare Gewässer zu kommen, zielen die Berater nun auf ihre bestehenden Kunden ab, was für diese oft mit extrem teuren Folgen enden kann.
Wenn man nicht gerade Beamter ist, machen sich die meisten Leute mit der Zeit ihre Gedanken, ob sie sich ihre private Krankenversicherung überhaupt noch weiter leisten können. Denn je älter sie werden, umso höher können die Beiträge werden. Dies ist eine Tatsache, die vor allem sogenannte Tarifoptimierer in die Hände spielt. Dabei handelt es sich um Makler, Vertreter oder Berater, die sich im Bereich private Krankenversicherung auf den Wechsel von Tarifen spezialisiert haben und als Provision einen gewissen Beitrag von dem Geld verlangen, was man durch den Wechsel spart.
Wer als Kunde einer privaten Krankenversicherung dort mit dem Wunsch nach einem Wechsel des Tarifs auf taube Ohren stößt, der überlegt sich natürlich auch, einmal ein Gespräch mit solchen Beratern zu führen. Doch hier ist Vorsicht geboten. Solch eine Tarifoptimierer Beratung kann unter Umständen dazu führen, dass der neue Tarif viel teurer wird und dafür kaum noch Leistungen hat, die man sich eigentlich gewünscht hatte.

Die Berater stehen finanziell gut da

In jüngster Vergangenheit hat es immer wieder Fälle gegeben, in denen Kunden bei ihrer privaten Krankenversicherung keinen Tarifwechsel bekamen. Diese haben dann ein Gespräch mit den Tarifoptimierern geführt, wobei es sich am Ende immer wieder herausstellte, dass entweder der Beitrag innerhalb kürzester Zeit steigen würde oder aber die Leistungen sehr eingeschränkt wurden. Mittlerweile geht es in diesem Bereich mit einem recht rauen Ton zu, da sich viele vor dem Abschluss noch eine zweite Meinung einholen und schnell feststellen, dass einzig der Berater einen finanziellen Nutzen aus der ganzen Sache hat. . Denn viele von ihnen versuchen mit den neuen Tarifen eine Menge Geld zu machen, weshalb es häufig auch zu falschen Versprechungen gegenüber den Kunden kommt.

Der Tarifwechsel in der privaten Krankenversicherung

Wer privat in der Krankenkasse versichert ist, der sollte hin und wieder einmal einen Blick auf seinen Tarif werfen. Oftmals kann es sich lohnen, hier in ein anderes Paket zu wechseln. Viele Krankenkassen bieten ihren Kunden ein breites Feld an Tarifen, sodass noch nicht einmal die Kasse gewechselt werden muss.

Tarifwechsel Werbung für Mediziner

Derzeit bekommen vor allem viele Ärzte Werbung in ihre Praxen, welche zu einem Wechsel des Tarifs in der privaten Krankenversicherung locken. Hier wird mit dem Versprechen geworben, dass man durch einen Wechsel eine hohe Ersparnis haben kann. Manch ein Arzt ist sich nicht sicher, ob er dieses Angebot ernst nehmen sollte und holt sich erst einmal einen Rat beim Finanzvertrieb MLP. Dort raten viele Experten, dass ein Wechsel des derzeitigen Tarifs durchaus eine Erwägung wert wäre. Jedoch sollte man im Vorfeld genau prüfen, ob die derzeitige Lebenssituation einen Wechsel zulassen würde. Um sich ein klares Bild über die Wünsche des Tarifs und den derzeitigen Ist Zustand zu machen, ist die MLP gern behilflich. Sie nimmt die Versicherung genau unter die Lupe und schaut ob der jeweilige Tarif noch bedarfsgerecht ist.

MLP zeigt Alternativen auf

Ist der Tarif nicht mehr aktuell, sucht die MLP mit Zustimmung des Kunden nach einem besseren Tarif. Dabei macht sich das Unternehmen die breite Palette an Tarifen der jeweiligen Krankenkasse zu Nutze, in der der Kunde bereits versichert ist. Nicht selten bringt ein solcher Wechsel dann eine Ersparnis zwischen 75 und 250 Euro.
Während der Beratung nimmt sich die MLP sehr viel Zeit für ihre Kunden und befragt sich genau nach ihren Leistungswünschen. Des Weiteren klärt sie diese auch über Vor- und Nachteile des Wechsels auf. Die Mitarbeiter des MLP nehmen sich jedoch nicht nur den eigentlichen Tarif vor. Sie schauen auch hinter die Kulissen der jeweiligen Krankenkasse, um etwas über Beitragsrückstellungen und Prämien herauszufinden.
Nun werden sicher wieder einige sagen, dass die MLP auch zum Kreis der Tarifoptimierer gehört, der nun an das Geld vom Kunden will. Dies möchte das Finanzunternehmen MLP seinen Kunden aber keineswegs vermitteln. Sie sieht sich ehr als Stelle für eine zweite Meinung, die nicht auf Biegen und Brechen alles daran setzt, dass der Kunde den Tarif wechselt. Denn dieser Schritt will gut überlegt sein. Noch dazu hat sich das Unternehmen nicht nur auf Tarifwechsel spezialisiert, sie bieten auch viele andere Sachen im Bereich des Finanzsektors an. Darüber hinaus können auch Kunden die Beratung von MLP in Anspruch nehmen, die bisher noch nicht als Kunden dort in Erscheinung getreten sind.