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Platz Nr.1: Debeka

Die Deutsche- Beamten- Kasse, kurz Debeka, war früher ein reiner Beamtenversicherer, der sich darauf spezialisiert hat, die Beihilfe, auf die Beamte Anspruch haben und im Normalfall 50 Prozent der Krankheitskosten abdeckt, durch eine private Krankenversicherung, kurz PKV, zu ergänzen. Diese Beihilfe- Tarife sind nur für Beamte zugänglich und speziell auf die Beihilfe- Ergänzung angepasst. Das ist auch der gravierendste Punkt, weshalb die Debeka im Krankenversicherungsvergleich mit 2.243.473 Versicherten, auf Platz eins liegt. Durch die lange Erfahrung mit den Ergänzungstarifen für Beamten, bietet die Debeka außerdem so genannte Anwartschaften für Soldaten an. Soldaten sind während ihrer Dienstzeit durch die freie Heilfürsorge krankenversichert, jedoch endet diese freie Heilführsorge nach dem Austritt oder der Entlassung aus der Bundeswehr. Die Anwartschaft ist deshalb anfangs abzuschließen, da die kleine Anwartschaft, den Gesundheitszustand und die große Anwartschaft den Gesundheitszustand und das Eintrittsalter einfriert. Dies reduziert den fälligen Beitrag bei dem Eintritt in die private Krankenversicherung, was zu Gunsten der Versicherten ist. Die Debeka bietet natürlich auch für Selbstständige und andere PKV- Berechtigte, die Möglichkeit, eine PKV oder Zusatztarife zu einer bestehenden KV abzuschließen. Im Bereich der KV ist die Debeka deshalb bei der Anzahl der PKV- Versicherten, führend.

Platz Nr. 2: DKV

Die DKV hatte in der Vergangenheit mehrere Kooperationspartner, welche die PKV- Produkte der DKV verkauft haben und so der DKV zu einer stattlichen Größe wachsen konnte. Diese Kooperationspartner waren mit unter die Allianz und die Ergo, welche zu den größten Versicherungen, deutschlandweit zählen. Deshalb belegt die DKV mit 856.996 Versicherten, den zweiten Platz auf unserer Liste. Die Leistungen der DKV reichen von der einfachen Zusatz- Versicherung, wie Krankenhaustagegeld, Auslandskrankenversicherung oder verschiedenen Zahntarifen, über Ergänzungstarife für Beamte und Soldaten, bis hin zu der Kranken- Vollversicherung. In jedem dieser Tarife kann man auf Wunsch, für einen geringen Aufschlag, auch alternative Behandlungsmethoden, wie zum Beispiel die Behandlung durch einen Heilpraktiker, versichern. Außerdem bieten die Tarife der Vollversicherung auch noch weitere Optionen, wie zum Beispiel Tagegelder oder weitere Ergänzungen, die zu einem besseren Versicherungsschutz führen. Diese Flexibilität und das gute Vertriebsnetz, so wie das gute Preis- Leistungs- Verhältnis führten zu der Verbreitung der DKV bei. Außerdem ist die DKV schon sehr lange am Markt und konnte sich so einen guten Namen aufbauen und stetig wachsen. Die Kunden profitieren bei den Produkten durch diese Erfahrungen bezüglich den versicherten Leistungen.

Platz Nr. 3: Axa

Die Axa ist einer der größten Versicherer. Besonders auf dem Gebiet der PKV ist die Axa gut aufgestellt. Im Krankenversicherungsvergleich zeigt sich im Vergleich zu anderen, dass der Unterschied zwischen dem zweiten, bis zum vierten Platz überschaubar ist. Die Anzahl der Versicherten liegt bei 779.260. Die Axa bietet ein breites Portfolio an PKV. Von der Zusatz- Versicherung für Zahnersatz, Auslandsreiseversicherungen oder bessere Behandlungen mit Chef- Arzt- Behandlung oder Einzel- oder Doppelzimmer im Krankenhaus, über die Versicherung von Beamten durch Ergänzungstarife oder die Versicherung von Soldaten, bis hin zur Kranken- Vollversicherung, kann die Axa für jeden Kunden den Bedarf decken. Die Axa ist dabei besonders darauf spezialisiert, für jeden Kunden eine passende Versicherungs- Lösung bieten zu können, was sich besonders in der breiten Produkt- Auswahl und deren Zusatz- Tarifen und Optionen bemerkbar macht. Diese Vielfältigkeit, gekoppelt mit fairen Preisen und das gute, deutschlandweite Vertriebsnetz der Axa haben zu der großen Anzahl an PKV- Kunden der Axa geführt.

Platz Nr. 4: Allianz- Private-Krankenversicherung

Die Allianz ist der größte Versicherer weltweit. Die Geschäftszweige reichen in jeden Bereich. Auch im Bereich der PKV ist die Allianz sehr aktiv, was sich beim Krankenversicherung Vergleich besonders zeigt. Alleine in Deutschland beträgt die Anzahl der PKV- Versicherten der Allianz- Private-Krankenversicherung 654.374, was in unserem Krankenversicherung Vergleich für Platz Nr. 4 reicht. Durch die enorme Größe der Allianz und der Produkt- Vielfalt ist die Allianz besonders für anspruchsvolle PKV- Kunden interessant, da von der Allianz Lösungen angeboten werden können, die andere Versicherer wegen ihrer geringeren Größe nicht anbieten können. Ein Beispiel dafür, ist die Anhebung der Leistungsgrenzen der PKV in bestimmten Bereichen, wie Zahn- Ersatz- Leistungen. Auf Anfrage lassen sich diese Werte an die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden anpassen. Im Gegenzug wird zwar auch der Beitrag angepasst, jedoch geschieht dies immer im Verhältnis zur Mehrleistung. Des Weiteren bietet sich auch die Möglichkeit, die Selbstbeteiligung in gewissen Bereichen zu senken. Kurz um, die Produkte der Allianz- Private- Krankenversicherung glänzen durch besondere Anpassbarkeit und sehr guten Leistungen, die kleinere Versicherer, auf Grund des höheren Risikos, so nicht anbieten können. Ein weiterer wichtiger Vorteil der Allianz- Private-Krankenversicherung, ist die große Produkt- Vielfalt, die verschiedenste Leistungen beinhaltet, um für jeden Kunden das passende Angebot bieten zu können. Darunter fallen neben der Behandlung durch Heilpraktiker, besondere Behandlungen bei ambulanten oder stationären Behandlungen oder die Unterbringung in einem Einzel- oder Doppelzimmer im Krankenhaus, besondere Zahnbehandlungen für Zahn- Ersatz oder Zahn- Erhalt und vieles mehr.

Platz Nr. 5: Signal Iduna

Die Signal Iduna ist mit 613.627 Versicherten, auf Platz 5 unserer Bestenliste einzuordnen. Die Signal Iduna ist ein Unternehmen, welches sich schon sehr lange auf dem Markt befindet und jegliche Arten von Versicherungen anbietet. Besonders in den Bereichen Vorsorgeversicherung und PKV- Vollversicherung ist die Signal Iduna ein bemerkenswertes Unternehmen, welches für solide Tarife mit guten Leistuntgen steht und großzügig zum Wohl des Versicherten erstattet. Die Signal Iduna ist durch ihre lange Erfahrung in jeglichen Versicherungen, aber auch in Sachen PKV stets ein guter und solider Ansprechpartner und bietet eine auf den Kunden abgestimmte Auswahl an Leistungen. Diese Leistungen sind mit der Konkurrenz, durchaus zu vergleichen. Die Signal Iduna bietet, so wie jeder zuvor genannte Versicherer eine Anpassbarkeit in den Bereichen Zusatz- Leistungen und Individualisierung. Dies zeigt sich mitunter bei den Zusatz- Tarifen bezüglich der Gestaltung von Krankenhausaufenthalten (Chefarztbehandlung, Einzel- oder Doppelzimmer), die mit den anderen Versicherern im Punkto Preis- Leistungs- Verhältnis problemlos mithalten können.

Krankenversicherungsvergleich – Worauf sollte man achten?

Wenn man die verschiedenen PKV vergleicht, gibt es einiges zu beachten, um einen Vergleich richtig durchführen zu können und keine bösen Überraschungen zu erleben. Das offensichtlichste Merkmal für viele, ist der monatliche Beitrag, der abgebucht wird. Dabei vergessen viele, die Selbstbeteiligung, die jährlich zu betrachten ist, einzurechnen. Bei dem Preis- Vergleich sollte also neben den monatlichen Kosten, auch noch die Selbstbeteiligung dazu gerechnet werden, um beim Preis eine Vergleichbarkeit zu ermöglichen. Ein weiterer relevanter Faktor zum Vergleichen, sind die versicherten Leistungen. Dazu sollte man die Punkte ambulante Behandlungen, stationäre Behandlungen und Zahnbehandlungen genauer unter die Lupe nehmen. Dabei sollte man die Bedingungen genau lesen. Bei den Abschnitten „Ausschlüsse“ sollte man zuerst ansetzen, damit bereits da eine Vergleichbarkeit erfolgen kann. Der nächste, zu beachtende Punkt sind die Leistungen innerhalb der Blöcke ambulante Behandlungen, stationäre Behandlungen und Zahn- Erhalt und Zahn- Ersatz. Bei diesen Blöcken ist auf die Sonderregelungen zu achten, da zum Beispiel bei einer speziellen Zahn- Behandlung, eine zusätzliche Selbstbeteiligung oder ein Maximal- Betrag pro Jahr gelten kann. Auch diese Faktoren sollten möglichst übereinstimmen, um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Ein weiterer, wichtiger Punkt sind die vereinbarten Sonderleistungen. Auch diese sollten berücksichtigt werden. Der letzte Punkt sind die maximalen Erstattungs- Sätze und Grenzen in den zuvor genannten Bereichen, wie auch den Sonderleistungen. Auch diese sollten gleich sein, um im Fall der Fälle genügend Kapazitäten zu bieten.

Was ist beim Krankenversicherungswechsel zu beachten?

Jeder, der sich mit dem Thema PKV und dem Wechsel des Versicherers Gedanken macht, um ein besseres Preis- Leistungs- Verhältnis zu erhalten, sollte einige Details im Auge behalten, um auch wirklich von einem PKV- Wechsel profitieren zu können. Dies ist auch vom Eintrittsalter abhängig, da bei der Ermittlung des Beitrags, das Eintrittsalter ein beitragsrelevanter Faktor ist.  Sofern ein vergleichbarer Tarif gefunden wurde, der die gewünschten Leistungen abdeckt, eine akzeptable Selbstbeteilig hat und auch die erforderlichen Sonderleistungen mit sich bringt, sollte man sich bei dem bisherigen Versicherer darüber erkundigen, ob eine Mitnahme der bisherigen Altersrückstellungen möglich ist und wenn ja, dann zu wie viel Prozent. Dies ist besonders wichtig, wenn man auch im Alter einen möglichst kleinen Anstieg des zu zahlenden, monatlichen Beitrags erwirken möchte. Sollten die Altersrückstellungen nicht mitgenommen werden können, oder nur zu einem gewissen Teil, so droht ein enormer Anstieg der Beiträge im Alter und kann unter Umständen nicht mehr tragbar sein. Des Weiteren sollte man bei der Auswahl des neuen Tarifs auch sehr genau darauf achten, dass dieser auch Altersrückstellungen bildet.

Welche Alternativen gibt es zu einem Wechsel des Versicherers?

Sollte eine Übernahme der Altersrückstellungen nicht möglich sein, ist, bei längerfristiger Betrachtung, von einem Wechsel abzuraten, da dieser durch die fehlenden Altersrückstellungen, im Alter, erhebliche Beitragsanstiege mit sich bringen kann. Eine Alternative zum Wechsel des Versicherers, kann auch ein Wechsel in einen neuen Tarif des gleichen Versicherers sein. Dies hat den Vorteil, dass die Altersrückstellungen gänzlich übernommen werden können und man durch solch einen Wechsel, die Vergleichbarkeit der Tarife direkt bei dem Vermittler oder Online durchführen kann. So spart man sich Zeit und Arbeit und kann von dem günstigeren Beitrag profitieren.

Wie kommt es zu einer Ersparnis bei einem Tarifwechsel, obwohl die Leistungen vergleichbar sind?

Um diese Frage zu beantworten, sollte man sich Funktionsweise der Tarife anschauen. Ein Tarif hat eine zeitliche Begrenzung, in dem der Tarif zum Abschluss verfügbar ist. Deshalb gibt es nur eine begrenzte Anzahl an Versicherten, die in den Tarif einzahlen. Sollten die Krankheitskosten des Tarifs ansteigen, so steigt auch der Beitrag aller Versicherten. Durch den Wechsel in einen neuen, aktuellen Tarif, hat man in der Regel ein geringeres Durchschnittsalter der Versicherten und somit meist geringe Krankheitskosten, auf den ganzen Tarif gesehen, was die Beiträge bei gleichen oder besseren Leistungen, günstiger sein lässt.

Was sind beitragsrelevante Faktoren in der PKV?

Diese Frage stellen sich viele PKV- Versicherte, wenn es darum geht, ob man nicht etwas am Beitrag einsparen kann. Eine der wichtigsten Faktoren zur Beitragsberechnung, ist das Eintrittsalter, zu dem Zeitpunkt des Eintritts. Dies ist so wichtig, weil sich daraus eine längere Einzahlungsdauer ergibt, was dem Versicherer zu Gute kommt und er deshalb den Beitrag für junge PKV- Versicherte, gering hält. Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Gesundheitszustand. Anhand des Gesundheitszustandes schätzt der Versicherer das Risiko ein, welches auch bezahlt werden muss. Sollten Vorerkrankungen vorhanden sein, können Risiko- Zuschläge vom Versicherer erhoben werden, die den Beitrag ansteigen lassen. Im schlimmsten Fall kann es zu dem Ausschluss der Vorerkrankung kommen, was für den Versicherten heißt, dass dieser die Kosten für weitere Erkrankungen, die der Vorerkrankung gleichen, oder die Vorerkrankung der Auslöser dafür sein könnte, selber tragen muss, was immense Kosten mit sich führen kann. An den zuvor genannten Faktoren kann kein Versicherter etwas machen. Auch bei dem Abschluss des Vertrags sollte darauf geachtet werden, dass diese Angaben korrekt sind, um kein Risiko einzugehen.

Die folgenden Faktoren können jedoch sehr wohl beeinflusst werden und können unter Umständen zu einer Verringerung des Beitrags führen. Zum einen sollte man überprüfen, ob man die Sonderleistungen überhaupt genügend in Anspruch nimmt. Sollten die Kosten für die Versicherung von zum Beispiel der professionellen Zahnreinigung jährlich bei 200€ liegen, die jährlichen Kosten für diese Dienstleistung jedoch nur 100€ betragen, besteht Einsparpotential in Bezug auf diese Sonderleistung. Die Vergleichbarkeit der jährlichen Kosten sollte man auch bei der Wahl der Selbstbeteiligung im Auge behalten. Dabei sollte man sich von jedem Selbstbeteiligungsmodell ein Angebot machen lassen, mit den gleichen Leistungen und den jährlichen Beitrag mit der jährlichen Selbstbeteiligung addieren. Oftmals ist es so, dass höhere Selbstbeteiligungen, geringere jährliche Kosten für den Versicherer bedeuten, da bei kleineren Eingriffen meist nicht geleistet werden muss oder der Versicherte sich dank der hohen Selbstbeteiligung nur in dringlichen Angelegenheiten zum Arzt begibt, um die eigenen Kosten gering zu halten. Auch dies hat eine Kostenersparnis für den Versicherer zur Folge, welche durch einen geringeren Beitrag für den Versicherten belohnt wird.

Fazit zur PKV und dem Krankenversicherung Vergleich

Das Vergleichen der PKV sollte für jeden PKV- Versicherten zur Normalität werden, sofern man Geld sparen möchte. Über die Jahre hinweg hat sich viel in diesem Bereich getan und die meisten, älteren Tarife sind oft sehr teuer. Wenn man wirklich bei seiner PKV Geld sparen möchte und die Leistungen trotzdem beziehen möchte, sollte gut vergleichen und auf die obigen Details achten, um einen vergleichbaren Tarif finden zu können, bei dem keine Nachteile für den Versicherten entstehen.