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Eine Studie nahm den Jahresbericht des Wissenschaftlichen Instituts vom Verband der privaten Krankenversicherer unter die Lupe. Der Jahresbericht bezieht sich auf das Jahr 2019 und bezeichnet die Umsätze der privaten Krankenversicherer als enorm. Daran gibt es ja auch keinen Zweifel, denn die PKV konnte mehr Mitglieder oder Kunden gewinnen.

Auch die Zahlen, welche für die niedergelassenen Ärzte ein außerordentliches Plus bedeuten, können sich sehen lassen. Der Betrag in Höhe von 11,53 Millionen Euro für den ambulanten ärztlichen Sektor zeigt ein sattes Plus für die Ärzte. Dieses Plus für die Ärzte ist für die private Krankenversicherung ein prozentualer Anteil von mehr als 30 %, der den Ausgabensektor belastet. Doch ohne die private Krankenversicherung gäbe es weniger Ärzte mit privater Praxis, denn unter dem Strich ist für Ärzte ein durchschnittliches Plus von mehr als 54.000 Euro und das für jede der 118.356 in Deutschland vorhandenen Arztpraxen.

Jeder, der eine Kranken-Zusatzversicherung besitzt ist Mitglied der PKV, auch wenn er aufgrund seines Einkommens oder seiner Wahl bei der gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist. Mit jeder Zusatzversicherung sichert man sich zusätzlich beispielsweise gegen hohe Kosten für Zahnersatz oder finanzielle Verluste aufgrund von Krankenhausaufenthalt ab. Insbesondere durch die Zusatzversicherungen können die privaten Krankenversicherten hohe Einnahmen verbuchen. Daneben konnten sie auch in diesem Jahr einen beträchtlichen Zuwachs an Voll-Mitglieder verzeichnen.

Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung sind höher als die der Privaten

Auch wenn die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung höher sind als die der privaten Krankenversicherung sind diese jedoch ausschließlich für die Praxen. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass Ärzte privat versicherte Patienten mit Handkuss behandeln und ihnen auch eine kürzere Wartezeit auf einen Termin gewähren. Das liegt auch daran, dass den Ärzten für die Behandlung von Privatpatienten mehr Geld zufließt als es für die gesetzlich Versicherten der Fall ist. Dies ist eine Tatsache, denn für dieselbe Behandlung, auch wenn diese noch so aufwendig ist, müssen Ärzte mit der gesetzlichen Krankenversicherung strikt nach den Vorgaben abrechnen und diese lassen nur einen Betrag zu, der ein Bruchteil dessen ist, was die private Krankenversicherung leistet. Privatpatienten genießen einige Vorzüge insbesondere bei der Terminvergabe dank der privaten Krankenversicherungen, die durch ihren Leistungskatalog und den Honoraren dies möglich machen.

Auch den Medikamentenund Verbandmittel müssen gesetzlich Versicherte Abstriche hinnehmen; privat Versicherte müssen das nicht. In beiden Fällen kann man sagen, dass die private Krankenversicherung im medizinischen Bereich den Wirtschaftsfaktor im medizinischen Bereich aktiviert.

Das sieht auch die Studie der WIP so, denn alle privat Krankenversicherten spielen eine große Rolle im Gesundheitswesen für alle Anbieter von Leistungen.