Verbreitung der Bitcoins im Zahlungsverkehr

Nach Einschätzungen aus dem Jahr 2014 können Bitcoins ebenso wie jede andere Währung zur Bezahlung von Einkäufen und Dienstleistungen verwendet werden. Bereits ein Jahr später, im März 2015 akzeptierten nach dem Datenbestand von OpenStreetMap 6.284 Geschäfte, Hotels und andere Unternehmen eingetragen. Die Orte aus dem Datenbestand akzeptieren als reguläres Zahlungsmittel auch Bitcoin. Nach dem Stand von 2016 konnten ausschließlich für den deutschen Markt mehr als 100 verschiedene Branchen eingetragen werden, die Bitcoins als Zahlungsmittel akzeptieren.

Mit im Datenbestand der Bitcoin-Akzeptanz befinden sich beispielsweise Microsoft Account, Overstock.com, Expedia, Dell und Social News Aggregator Reddit, sowie Threema. Auch WordPress.com war bis Ende Februar 2015 in der Akzeptanzliste enthalten. Daneben kamen wurde die Akzeptanzliste durch verschiedene Pizzabestelldienste; diese gaben jedoch ihre Aufträge an große Lieferdienste weiter. Auch Lieferdienste, die das Essen für Restaurants, gesellten sich zur Liste. Mit Bitcoins konnten Verbraucher ihre auch 2017 ihre Pizza mit Bitcoins bezahlen; allerdings nicht zum Preis von Kunden, die in der Landeswährung zahlten. Die Washington Post verglich die Preise Anfang Dezember 2018 und kam zu dem Ergebnis, dass Kunden, die in der Landeswährung, hier US-Dollar, bezahlten ihre Pizza für 8,70 US-Dollar bekamen. Kunden, die mit Bitcoins zahlten mussten für dieselbe Pizza 0,0036 Bitcoin zahlen, was einen Gegenwert von 34,12 US-Dollar darstellte.

Bezahlen mit Bitcoins

Die Bezahlung in Bitcoin wurde im Jahr 2013 auch weiterhin kommunalen Dienstleistungen, verschiedenen Reiseveranstaltern und Hotels sowie einigen Entwicklern von Spielen angeboten. Nur selten konnte der Kauf von Autos, Immobilien oder die Zahlung der Miete von Januar bis März 2013 mit Bitcoins bezahlt werden. Als erstes Museum nutzte im Jahr 2015 das Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) Bitcoins als Zahlungsmittel für den Kauf eines Kunstwerkes für die Sammlung des Museums.

Der BUND Berlin und WikiLeaks sind nur zwei Beispiele aus dem Bereich der NGOs, die auch Bitcoins für die Zahlung von Spenden akzeptieren. Auch bei Glücksspielen kann man mit Bitcoins setzen. Organisationen, die sich für die unterschiedlichsten gemeinnützige Zwecke einsetzen verschenken als Anerkennung für kreative Inhalte im Web, und zum Zweck für das Micropayment Bitcoins.

Durch das Pseudonym kommen aber auch illegale Machenschaften auf. Bitcoins dienen auch als Zahlungsmittel für den Kauf von illegalen Drogen, Waffen, Betrug und auch für die Zahlung für Auftragsmorde, die über die Darknet-Märkte laufen. Die Pseudoidentität der Nutzer ermöglicht es, für Geldwäsche, Erpressungen von Lösegeld beispielsweise bei Verschlüsselungstrojanern Bitcoins zu nutzen.