Auswirkungen auf die Umwelt

 Mining, Rechenleistung, Stromverbrauch

Zurzeit ist das System sehr energieintensiv, was grundsätzlich dem steigenden Stromverbrauch zuzurechnen ist. Im November 2017 wurde der Stromverbrauch standardmäßig beziffert. Der Verbrauch wurde pro Jahr mit 29,05 Terawattstunden beziffert. Dies entsprach, gesehen vom gesamten weltweiten Stromverbrauch 0,13 %. Auch der  Guardian bezifferte zum selben Zeitpunkt den jährlichen Stromverbrauch mit  30,14 Terawattstunden , einer Menge, die höher als der gesamte Stromverbrauch in Irland war und einem durchschnittlichen Bezug der Leistung von etwa 3.400 MW entspricht. Bereits  im Januar 2018 gab der Guardian einen größeren Wert des  Stromverbrauchs mit jährlich  42 Terawattstunden an. Schätzungen vom August 2016 zufolge lag der laufende Energieverbrauch des Netzwerks noch zwischen  250 bis 500 Megawatt; doch selbst diese Menge entspricht dem Stromverbrauch von einer Großstadt. Vorangegangene Schätzungen gingen von Werten zwischen 15 und 200 Megawatt aus; diese Schätzungen resultierten aus den Jahren 2011 und 2012.

Sofern diese Schätzwerte realistisch sind, würde das Bitcoin-Netzwerk, vorausgesetzt der  Stromverbrauchs wächst höher an als es beim Stand Dezember 2017 war, würde etwa im dritten Quartal 2019 mehr Strom als die gesamte USA benötigen; im ersten Quartal 2020 könnte es sogar den weltweiten Stromverbrauch  übersteigen. Etwa 75 % aller Bitcoins wurden in Volksrepublik China, hauptsächlich in der Inneren Mongolei hergestellt, so der Stand Dezember 2017.  In dieser Region wird hauptsächlich Strom aus Kohle eingesetzt.   Schätzungen vom Frühjahr 2017 zufolge lag für einen dort hergestellten Bitcoin der  Kohlendioxidausstoß zwischen 8 bis 13 Tonnen. Der Schwierigkeitsgrad der Bitcoin-Blockchain ist seit diesem Zeitpunkt gestiegen; die Schätzungen für Ende 2017 lag der Kohlendioxidausstoß sicherlich sehr viel höher. Morgan Stanley rechnet für das Jahr  2018 mit einem sehr viel höheren Stromverbrauche, der möglicherweise bis auf 125 Terawattstunden ansteigen könnte, auch seien  140 Terawattstunden möglich. Diese Werte entsprechen einer Menge von ca.  0,6 % des gesamten weltweiten Stromverbrauches; um das zu verbildlichen entspricht dies einer  Strommenge, die im Jahr 2025 weltweit alle Elektroautos benötigen.

Wenn man Bitcoin-Transaktionen mit anderen Online-Transaktionen vergleicht, so verbrauchen erstere so viel Energie, die um ein Vielfaches höher ist als die bei den letztgenannten der Fall ist. Um dies verdeutlichen: Visa ist eine der meist genutzten Kreditkarten, Ein  Rechenzentrum des Kreditkarten-Betreibers verbraucht etwa zwei Prozent Energie von der Menge, die das Bitcoin-Netzwerk braucht, und dies, obwohl Visa jeden Tag durchschnittlich 200 Millionen Transaktionen über sein Netzwerk abwickelt. Im Gegensatz dazu liegt die Menge der Transaktionen bei Bitcoin bei etwa 350.000 Transaktionen. Jede einzelne Bitcoin-Transaktion hat einen Energieverbrauch von etwa 300 kWh. Dadurch, dass für Bitcoin-Mining ASICs eingesetzt wird, kann man pro Gigahash/Sekunde mit einer  Leistungsaufnahme von ca. 1 Watt rechnen, dazu kommt die notwendige Leistung zur Ansteuerung des Computers. .  Der Speicheranbieter iDrive machten einen Feldtest. Das Unternehmen verfügt über t 600 Servern und kam im off-peak Modus zum Ergebnis von jährlich 0,4 Bitcoin.

Angegeben wurde für eine Rechenleistung von einem Tera-Hash pro Sekunde (TH = pro Sekunde 1 Billion Hash-Funktionen) eine notwendige elektrische Leistung für das Jahr 2017 von etwa  100 Watt. Im September 2017 wies das  Bitcoin-Netzwerk eine Hash-Leistung pro Sekunde von. 10 Exa-Hash auf, dies bedeutet, pro Sekunde 10 Trillionen Hash-Funktionen.

Ereignisse und Medienberichte von Bedeutung

Verluste, Ausfälle, illegale Aktivitäten

Bargeld und Bitcoins weisen eine  starken Ähnlichkeiten auf, beides kann, wenn auch im übertragenen Sinne, gestohlen werden, den Besitzer aufgrund von Erpressung, Betrug wechseln und auch verloren gehen. Einen großen Beitrag dazu leistet nicht nur die mögliche völlige Anonymität, sondern auch extreme Steigerung der Kurse, wenn diese auch nur zeitweilig ist. Auch das zum Teil  unprofessionellem Vorgehen sowie die Anfang 2011 spekulativen Angeboten, anwachsenden  Geldgeschäften und einer Mentalität nach Wildwest-Manier tragen dazu bei. Als Schwachstellen haben sich die hauptsächlich und nicht zum ersten Mal die Onlinebörsen erwiesen.

2010

  • Der schwerste Softwarefehler im Bitcoin-System wurde am 15. August 2010 entdeckt, er konnte behoben werden. Ob von einer Transaktion die Summe der Ausgänge nicht die Summe der Eingänge überschreitet, wird grundsätzlich geprüft. Diese Transaktion wird nicht akzeptiert. Es waren einige Updates, das Stoppen des Netzwerks und die Entfernung der Transaktion aus der Blockchain notwendig, um den Fehler zu beseitigen.

2011

  • Am 13. Juni 2011 wurde in den Computer des Nutzer Allinvain eingebrochen, entwendet wurden  25.000 BTC (Zeitwert 502.750 USD). Das gestohlene Geld mischte der Dieb anonym wieder in den Kreislauf ein.
  • Die größte Onlinebörse Mt.Gox wurde am 19. Juni 2011 Ziel eines Angreifers, der sich Zugriff auf das Konto verschaffte und entwendete etwa 500.000 BTC (Zeitwert etwa 8,75 Mio. US-Dollar). In einem Verkaufsangebot platzierte der  Angreifer 100.000 BTC, wobei er pro Bitcoin 1 Cent verlangte, der Marktpreis lag etwa bei 17 US-Dollar. Alle offenen Kaufgesuche wurden vom Angebot erfüllt; der Handel brach kurzzeitig zusammen. Vorläufig ausgesetzt wurde infolgedessen der Handel bei Mt. Gox und TradeHill , jedoch kehrten bereits nach wenigen die Preise zum vorherigen Niveaus zurück. Ausgespäht wurden daneben Mailadressen, Passwörter, beides wurde im Web veröffentlicht.
  • Ein Datenverlust, so die Information vo26. Juli 2011 des Betreibers der Tauschbörse Bitomat.pl, dass führte bei Kunden  zum Verlust ihrer Bitcoin-Einlagen, deren Höhe mit  17.000 BTC (Zeitwert etwa 170.000 €) beziffert wird.
  • Überraschend kam die Ankündigung von Tibanne, dem japanischen Betreiber von Mt.Gox am 11. August 2011 an, dass der Dienst Bitomat.pl übernommen werde und alle Nutzer in die eigene Basis integrieren werden. Auch deren Guthaben würden komplett übernommen; Einlagen der Nutzer würde Mt.Gox auszahlen. Auch sei es zukünftig möglich, durch lokale polnische Banktransfers die polnische Währung Zloty ein- und auszuzahlen.
  • Ebenfalls m August stellte MyBitcoin.com, der E-Wallet-Dienst seinen Dienst ein, weil er gehackt wurde. Nur noch weniger als die Hälfte ihrer Einlagen erhielten die Kunden. MyBitcoin.com stellte Online-Wallets den Nutzern zur Verfügung. Diese vertrauten ihm alle gespeicherten Beträge an.  Bereits im Vorfeld war der Dienst kritisiert worden, insbesondere wegen der  Postfachadresse in Charlestown ((Kleine Antillen) und einem anonym geführten Offshore-Finanzplatz.

2012

  • Bei acht Kundenkonten, die auf dem Server von Cloud -Providers Linode Wallet-Daten wurde am 1. März 2012 eingebrochen und  Guthaben in Höhe von  40.000 BTC (Zeitwert rund 150.000 € ausgespäht. Die Magnetsoftware des Cloud-Servers war die Ursache für den Einbruch.
  • Auch der Server von Bitcoin-Börse Bitcoinica war Opfer eines am 12. Mai 2012 stattgefundenen Einbruchs, bei dem  18.547 BTC (Zeitwert rund 87.000 USD) gestohlen wurden. Ursächlich war ein E-Mail-Server, der nur unzureichend  gesicherter war . Der dritte Einbruch erfolgte am 30. Juli. Die Diebe drangen in den  Mt.Gox-Account von Bitcoinica ein und entwendeten 40.000 BTC. Transaktionen konnten zu Zhou Tong, dem Eigentümer der Bitcoins, zurückgeführt werden, der, so Tong, den Betrag vom Dieb wieder erhalten zu haben.  Die Folge war die Liquidierung von Bitcoinica, die  am 1. August 2012 bekannt gegeben wurde.
  • Bitcoin Savings and Trust, das zu diesem Zeitpunkt  größte Schneeballsystem brach Mitte August  zusammen. Dieses System wurde von dem Pseudonym Pirateat40 initiiert. Viele Nutzer der Foren warnte die Investoren bereits vorher vor dem Ponzi Schema, das bereits offensichtlich war. In Aussicht gestellt wurden bis zu 7 % pro Woche. Auf etwa 500.000 BTC wird der gesamte Schaden geschätzt.
  • Bitmarket.eu war eine Tauschbörse auf Spendenbasis. Der Betreiber erklärte am 22. Dezember , dass er mit den Einlagen der Nutzer spekuliert, was dem Versprechen eines Treuhanddienstes widerspricht. Doch damit nicht genug, er legte die Einlagen bei Bitcoinica an, die sich im August als nicht zahlungsfähig erklärte. Den Verlust bezifferte er mit  rund 20.000 BTC (Zeitwert rund 200.000 €). Da er selbst über kein eigenes Vermögen verfüge, sehe er sich außerstande, den Nutzern ihre Einlagen  zurückzuzahlen Im selben Monat übertrug der Initiator den  Dienst an den Programmierer der Website.

2013

  • Zu einem Fork (Abspaltung) der Blockchain kam es am 11. März. Ursache war ein Softwarefehler . Die Version 0.8 war so geändert worden, dass eine größere Zahl von Transaktionen einen umfassen konnte. Damit sollte die anwachsende Anzahl der  Transaktionen besser verarbeiten werden. Der Fork bewirkt, dass zwei Ketten entstehen, aber nur die längste gültig ist. Als Gegenmaßnahme ging man beim Mining auf die vorherige Version zurück. Auch wurde sichergestellt, dass die Coins beider Blockchains zum gleichen Zeitpunkt gezielt ausgegeben werden konnten. Die Börsen suspendierten für kurze Zeit die Einnahme über Bitcoins.
  • Der web-basierte Wallet-Anbieter Instawallet wurde am 3. April  gehackt , entwendet wurden mehr als  35.000 Bitcoins (Zeitwert ca.  4,6 Mio. USD). Dies endete mit der Einstellung des Dienstleisters.
  • Die zum damaligen Zeitpunkt viertgrößte Börse BitFloor wurde am 17. April geschlossen. Grund war die Kontensperrung des Unternehmens bei der US-amerikanische Hausbank der Börse. Grund war eine nicht mehr ausreichende  Liquidität.
  • CoinLab war das erste Bitcoinunternehmen, das fremdfinanziert wurde. Das Unternehmen gab am 2. Mai bekannt dass es die Geschäftsbeziehung mit Mt.Gox wegen Vertragsverletzung eingestellt habe und Klage auf Schadensersatz in Höhe von 75 Mio. USD gegen Mt.Gox einreichen werde.
  • Das Ministerium für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten von Amerika beschlagnahme am 15. Mai sämtliche Konten beim Zahlungsdienstleister Dwolla der Onlinebörse Mt.Gox. Grund war das Versäumnis von Mt.Gox sich als Zahlungsdienstleister in den USA registrieren lassen.

2014

  • Das Jahr fing gut an, denn bereits im  Februar  suchten Angreifer von Botnetzen zahlreiche Bitcoin-Börsen wie  Mt.Gox, heim. Sie versuchten den Programmfehler  transaction malleability für ihre Zwecke auszunutzen.   Viele Börsen wie die deutsche Bitcoin-Börse stellten daraufhin für einige Zeit die Auszahlungen ein. .
  • Ebenfalls im  Februar  berichteten die Medien, dass die Bitcoin-Börse Mt.Gox nicht erreichbar sei.  Die Folge war, dass in den USA und in Japan die Börse  Insolvenz anmelde. Einen US-Gericht gegenüber erklärte Mt.Gox, dass ein Verlust von rund 850.000 Bitcoins zu beklagen sei, davon gehörten 100.000 Bitcoins der Handelsplattform selbst, der größte Teil in Höhe von  750.000 Bitcoins den Anlegern.
  • In Bitcoin Core wurde Anfang April eine Sicherheitslücke bekannt. Zustande kam diese  über den Heartbleed-Bug der enthaltenen OpenSSL-Bibliothek.  SSL-Option der RPC-API sowie das  neue Zahlungsprotokoll waren davon betroffen; die Lücke wurde schnell behoben.

2016

  • Auch Bitfinex, die Die wichtigste Bitcoin-Börse war Opfer eines Diebstahls. Festgestellt wurde nach  dessen Entdeckung, des dass 120.000 Bitcoins (Zeitwert etwa 65 Mio. USD bzw. 58 Mio. €) entwendet wurden: Im  August wurde der Betrieb vorläufig eingestellt.

2017

  • Opfer eines Hackers wurde Anfang Dezember auch “Nice Hash”, eine slowenische Handelsplattform für Cyber-Währungen . Dabei wurden ca. 4700 Bitcoin (Zeitwert  68 Millionen US-Dollar) entwendet.

Bekanntmachen und  Ereignisse

Bis 2012

  • Die gehandelten Währungen an den Online-Börsen waren bis Juli 2011 folgende:  US-Dollar, Euro, Australische Dollar, Britisches Pfund,  Polnische Zloty, Chinesische Renminbi, Tschechische Kronen, Indische Rupien, Chilenische Pesos  und Saudische Rial. Aber auch virtuelle Währungen wie beispielsweise Lieberty Reserve US-Dollar und  Second Life Linden Dollarwurden gehandelt. Im Jahr 2012 kamen Schweizer Franken, Russische Rubel, Japanische Yen, Dänische Kronen, Kanadische Dollar, Brasilianische Real, Neuseeland-Dollar, Schwedische Kronen, Singapur-Dollar, Thailändische Baht und Hongkong-Dollar als weitere Währungen hinzu.  Damit waren auch an Onlinebörsen von fast allen wichtigen Industriestaaten die Währungen vertreten.
  • Das Startup Coinbase warb über Crowdfunding für Gründungskapital und brachte im September mehr als 600.000 USD zusammen. Geldgeber waren neben vielen anderen der Seed Incubator Y Combinator, unter Beteiligung bekannter Programmierer und Investoren, die hauptsächlich in Technologie investierten. Das Geld sollte ein Projekt finanzieren, dass Zahlungsdienstleistungen für Bitcoin entwickeln soll, die für die breite Masse tauglich sind. Insbesondere für den US-amerikanischen Markt und eine Technologie, die Kauf und Zahlungen von Kleinbeträgen via mobile Endgeräte möglich macht.
  • Der Betreiber von WordPress.com,  Andy Skjelton,  kündigte am 15. November an, dass er zukünftig  Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren werde.
  • Bitcoin-central, eine vom Unternehmen Paymium betriebene französische Handelsplattform (Kontaktdaten sind nicht bekannt) bekannt: Sie sei nach langen und intensiven  Verhandlungen mit den Regulierungsbehörden ACP, TRACFIN ACP sowie der Banque de France mit Aqoba, einem Zahlungsdienstleister mit Lizenz eine Kooperation eingegangen. Durch Fonds de garantie des dépôts (Regulierungssystem der Banken zur Sicherung der Einlagen s), das die Fiat-Guthaben schützt, eingegangen. Damit wird der Dienst im Gegenzug den entsprechenden Regulierungen unterworfen.

2013

  • Der Zahlungsdienstleister BitPay gab im Januar dass er Investitionen von weiteren  510.000 USD eingeworben habe, bekannt. BitPay bietet Lösungen für Bitcoin–basierte Webshop- sowie   Lösungskonzepte wie  im Online-Handel  Zahlungen gehandhabt werden können.
  • Bitcoinstore, ein Onlinemarkt wird am 4. März eröffnet. Im Angebot befinden sich aus dem Warenbestand vom IT-Großhändler Ingram Micro 500.000 Computer- und Elektronikartikel., die allesamt von Ingram Micro, einem IT-Großhändler des. Der Roger Ver, Gründer und Bitcoin-Aktivist, fungiert als Geschäftsführer des Online-Markts Memorydealers.com; der Markt besteht seit  dem Jahr 2000. Sein  Ziel ist es, seine  Angebote zu weitaus günstigeren Preisen, er nennt , etwa zehn Prozent unter den üblichen Verkaufspreisen, welche die großer Online-Händler wie Amazon anzubieten. Dadurch will er neben dem Preisvorteil  von Bitcoin die die großen Händler zwingen,  Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren.
  • BitPay gab am 6. März bekannt, dass ein Angebot des Unternehmens für eine  Integration von Fulfillment by Amazon, dem Dienst Amazon Fulfillment mit Bitcoin gäbe. Fulfillment by Amazon – kurz FBA ist ein Service von Amazon, der es Onlinehändlern ermöglicht, diesen Dienst für die Abwicklung von Bestellung , Lieferdienste und Lager und Lieferdienste von Amazon gegen Gebühren zu nutzen. Online-Händler können auf diesen Dienst zurückgreifen, über die eigene Website Bestellungen entgegennehmen, deren Bezahlung umgehend  mit Bitcoin erfolgt und die Bestellung durch Amazon ausführen lassen.
  • Im April wurde die Börse Bitcoin-cental Opfer eines Diebstahls von vielen Hundert Bitcoins, daraufhin wurde die Börse geschlossen, damit man, so der Betreiber, das  das Sicherheitskonzept überarbeiten kann.Die Winklevoss-Zwillinge gaben im Juni bekannt, sie wollen für Bitcoins einen  Fonds auflegen. Dieser solle es nicht-computeraffinen Investoren erleichtern, Geldanlagen in Bitcoins zu tätigen.
  • Ein US-Bezirksgericht traf im August die Entscheidung, dass Bitcoin eine Art von Geld oder Währung sei und somit Anlagen in “Bitcoin Savings and Trust” einer Anlage in Wertpapieren entsprechen würde.
  • Paymium ging im September mit dem Zahlungsdienstleister Lemon Way eine neue Partnerschaft ein; Die Börse Bitcoin-Central wurde wieder eröffnet.
  • Die chinesische Zentralbank verbot Anfang Dezember Finanzinstituten und Zahlungsdienstleistern im ersten Schritt die Abwicklung von , Transaktionen in Bitcoins. Mitte  Dezember wurde dies von der Zentralbank konkretisiert . Sie Untersagte den Zahlungsdienstleistern mit Stichtag 31. Januar 2014 , das Clearing mit Bitcoin-Börsen. Die BTC China, die größte Bitcoin-Börse Chinas gab bereits einen Tag  später bekannt, dass sie keine Einzahlungen in Bitcoin annehmen wird.

2014

  • Der Paukenschlag, dass der Betreiber der größten Bitcoin-Börse insolvent ist, kam am 28. Februar.
  • Dell, ein international tätiges Computerunternehmen akzeptiert seit Juli Zahlungen mit Bitcoin.
  • Auch die Betreiberin von Wikipedia, Wikimedia Foundation akzeptiert seit Ende  Juli 2014 b Spenden per Bitcoin.
  • Auch Greenpeace akzeptiert Spenden per Bitcoins seit  September an.[260]
  • Ebenfalls im September hat PayPal den Händlern auch die Zahlung per Bitcoin angeboten.

2015

  • Die Abspaltung der originalen Bitcoin-Software Bitcoin XT wurde Mitte August veröffentlicht. Damit soll die Verarbeitung von mehr Transaktionen in der Zukunft möglich sein. Um dies zu bewerkstelligen wird die e Limitierung von einem Megabyte bei der Größe der Blöcke  aufgehoben. Wird die Abspaltung akzeptiert, ist die Durchführung eines Hard Forks der Blockchain notwendig.

2016

  • Einer der langjährigen Bitcoin-Entwickler Mike Hearn sieht das Experiment Bitcoin als gescheitert an und verkündet am 14. Januar seinen Rückzug aus der Entwicklung. Für seine Entscheidung gibt es einige Gründe wie beispielsweise Änderungen nicht oder zu spät umzusetzen.
  • Craig Steven Wright, ein Unternehmer aus Australien stellte Anfang Mai die Behauptung auf, dass er Satoshi Nakamoto, der Erfinder von Bitcoin, sei. Diese Ankündigung zog Wright zurück, dies gilt auch für die Lieferung verifizierbare Beweise , blieb aber bei seiner Behauptung, dass er Nakamoto sei.
  • Die weltweit erste Behörde, die Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert, ist Zug in der Schweiz. Die Stadt startete einen Versuch von Juli bis Ende des Jahres, bei dem es Bürgern gestattet war bis zu einer Grenze von 200 Schweizer Franken  ab Juli  am Schalter der Einwohnerkontrolle mit Bitcoins zu bezahlen.
  • Bitcoin-Teilnehmer mit einer Mobile-Wallet können seit November in der Schweiz an allen SBB-Automaten Bitcoin kaufen. Angeboten wird dieser  Service vom Unternehmen SweePay AG; aktuell ist es weltweit das  Bitcoin ATM-Netzwerk.

2017

  • Über den Fonds der Winkelvoss-Brüder zum Bitcoin (Bitcoin-Exchange-traded fund) entschied die US-Börsenaufsichtsbehörde –kurz SEC – am 11. März. Geplant war, dass der Bitcoin-ETF  unter dem Börsenticker “COIN” an die Börse geht. Die US-Börsenaufsichtsbehörde traf eine negative Entscheidung, der Bitcoin-ETF wurde nicht  zugelassen.
  • Fast alle österreichischen Post-Filialen verkaufen seit 10. Juli 2017 neben Bitcoins auch andere digitale Währungen. Dies macht die Zusammenarbeit zwischen e Post und der Wiener Plattform bitpanda möglich.
  • Die Spaltung der Bitcoin-Blockchain kam am 1. August; seit diesem Zeitpunkt gibt es die Bitcoin und die Bitcoin Cash.
  • Eine Gesellschaft mit einem Eigenkapital in Bitcoin wurde am 7. Dezember im Schweizer Kanton Neuenburg im Handelsregister angemeldet.
  • Der Kauf von Bitcoins wurde am 22. Dezember bei der Börse Coinbase ausgesetzt. Grund waren innerhalb kurzer Zeit stattfindende Kurseinbrüche von 30 %. Grund waren die große Anzahl von Verkaufsaufträgen; was zur Folge hatte, dass das  Computersystem zusammenbrach.

2018

  • Bis zu einem Wert von 250 Schweizer Franken akzeptiert seit Januar die Schweizer Gemeinde Chiasso die Zahlung von Gemeindesteuern in Bitcoin.
  • Craig Wrights behauptete 2016, er sei Satoshi Nakamoto, zog diese Behauptung wieder zurück. Zwei Jahre später, also 2018 wurde diese              Behauptung, auch wenn zurückgezogen,  Gegenstand eines Rechtsstreits. Die weiteren Beteiligen waren die Angehörige von David Kleins. Der Verstorbene    soll Wright im Jahr  2013 um die ihm zustehenden Anteile an der Bitcoinentwicklung gebracht haben.